Tag 2

Nach der für einige Drei-Stunden-Nacht (stimmts, Norman?^^), dem langsamen Freundschaft-mit-Feldbetten-schließen, dem Entfernen von Uringestank, der morgendlichen Campingaktion vor dem Waschcontainer und dem Frühstück ging es heute auf einen Sprung ins nahegelegene Foto- bzw. Tonstudio.

So langsam war auch der letzte Teilnehmer wach und alle lauschten mehr-oder weniger konzentriert den Ausführungen über die jeweiligen Arbeitsgebiete. Fazit: DAMIT lässt sich erst nach 10 Jahren harter Arbeit einigermaßen Geld verdienen. Aber Spaß macht’s trotzdem.

Völlig ausgehungert fielen wir nur wenig später über unser - wieder mal äußerst tofuhaltiges, aber trotzdem leckeres - Mittagessen her. Mehrfacher Nachschlag!!

Nachmittags gab es Schnupperkurse zu den einzelnen Workshops.

Beim Filmdreh wurde beispielsweise der Arbeitsalltag eines mörderischen Skateboards erzählt, beim Grafitti ein neues Design entworfen und beim Comicworkshop ein radiokativer Pilz zum Leben erweckt.
Anschließend wurden im Radioworkshop Interviews geführt und der Rest der Mannschaft ins Bloggen eingeführt.

Nun, in der Freizeitperiode, ist es richtiggehend leer geworden, fast alle sind zum Einkaufen gegangen, nur eine kleine Handvoll schläft, kritzelt oder quält die Stereoanlage.

…Was es wohl zum Abendessen gibt? Erst einmal reichen Kekse und Pfeffitee.

Cay

und ein Wenig Charlie :)

Eine Antwort zu “Tag 2”

  1. andiearbeitworkcamp sagt:

    Ich denke ihr habt den wahrscheinlich härtesten Tag im Camp perfekt gemeistert. Der Freitag war so voll mit Angeboten, dass ich Mühe habe alles zusammen zu bekommen.
    Die Zeit bis zum Frühstück war lang ;-) , weshalb wir das jetzt auch anders organisieren werden. Da ihr ja sowieso alle so früh aufsteht und nur vor dem Duschcontainer rumliegt, werden wir einen Küchendienst für das Frühstück einteilen. Ebenso werden wir nach dem Frühstück und Abendbrot Leute einteilen, die abwaschen werden.

    Die Exkursionen zum Fotografen bzw. ins Tonstudio waren wohl unterschiedlich spannend für alle Leute. Ich wollte, dass ihr auch mal einen Einblick in solche Arbeitswelten bekommt, wo man sein eigener Chef ist, wo man selber schauen muss, dass man seine Sachen gut macht und schnell genug. Im Gegensatz zu den Leuten, die bei Dell arbeiten, kann man relativ viel selber entscheiden, muss aber auch selber sehen, was man am Ende des Monats wirklich mit seiner Arbeit verdient hat.

    Nach dem Mittag ging es dann auch schon los mit unsere Schnupperkursen.
    Wir haben drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe hat nacheinander mal an einem kleinen Einführungskurs zum Comic, zum Film und zum Graffiti teilnehmen können. Jeweils 45min, mal etwas länger und mit kurzen Pausen hatten wir ein nachmittagfüllendes Programm. Und weil wir aber noch mehr zu bieten hatten, ging es gegen halb fünf dann auch noch weiter mit einer Einführung in das Radio bzw. in den Weblog.
    Und seit dem ihr alle wisst, wie das Internet funktioniert, komme ich auch nicht mehr an meinen Rechner.

    Den Abend konnten wir mit einem kleinen volleyballmatch, mit Kickern und kolektivem Abhängen im Park füllen. Einige mussten sich ja unbedingt noch einen Döner holen (das sag ich Nicky).
    Aber schön, dass ihr alle zur vereinbarten Zeit wieder hier war.

    Achja einen kleinen Stromausfall hatten wir auch, aber das haben die meisten von euch wahrscheinlich gar nicht gemerkt. Dank unserer Akkulampen und dem schnellen Einsatz der HASTRA (vielen Dank unbekannter großer Mann) konnten wir das ganz gut vertuschen.

    Ein schöner, wenn auch langer Tag mit euch. Und ich freu mich auf den heutigen.

    Norman

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